Die Radleitroute 2 von Lörick bis zum Luegplatz ist weitgehend fertig
Radfahrerinnen und Radfahrer kommen im Düsseldorfer Linksrheinischen bald durchgängig komfortabel voran. Der erste Bauabschnitt der West-Ost-Radleitroute 2 ist weitgehend fertiggestellt. Die rund 3,6 Kilometer lange Strecke führt vom Areal Böhler in Lörick über die Hansaallee, den Belsenplatz und die Luegallee bis zum Luegplatz in Oberkassel. Das teilt das Presseamt der Landeshauptstadt Düsseldorf mit.
Seit dem Baustart im Juni 2025 sind die Arbeiten in den meisten Bereichen abgeschlossen. Noch ausstehend sind vor allem einzelne Markierungen, etwa an Ladezonen, sowie die Fertigstellung der Signalanlagen an den Knotenpunkten Lankerstraße/Belsenplatz und Quirinstraße/Belsenplatz. Auch am Knotenpunkt Schorlemerstraße wird noch gearbeitet. Vollständig fertig sein soll der Abschnitt im vierten Quartal dieses Jahres.
Die Radleitroute 2 verbindet auf rund zwölf Kilometern den Düsseldorfer Westen mit dem Osten bis nach Gerresheim. Über die Oberkasseler Brücke schließt sie an die Nord-Süd-Radleitroute 1 an. Deren Anschlüsse am rechten Rheinufer wurden in den vergangenen Jahren mit dem Ausbau der Hofgartenrampe und der Oederallee verbessert. Die geschätzten Gesamtkosten des Projekts beliefen sich in der Planungsphase auf rund 20 Millionen Euro. Für den Abschnitt zwischen dem Areal Böhler und dem Luegplatz erhält die Landeshauptstadt rund 3,8 Millionen Euro Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, bereitgestellt von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen. Die Umsetzung liegt bei der Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH.
Noch in diesem Herbst beginnen die Arbeiten am nächsten, rund drei Kilometer langen Abschnitt der Route. Er liegt rechtsrheinisch, schließt an die Fahrradstraße Am Wehrhahn an und führt über die Grafenberger Allee und die Cranachstraße bis zur Dieselstraße.
Der Radverkehr in der Stadt wächst weiter. Inzwischen werden 21 Prozent aller Wege innerhalb Düsseldorfs mit dem Fahrrad zurückgelegt. An den städtischen Dauerzählstellen wurden bis zum 20. August knapp vier Millionen Radfahrende erfasst, rund zwei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.